Krmnicek_S._and_Kortum_K._2016._Der_numi

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Uppsala University Coin Cabinet Working Papers 19 Stefan Krmnicek & Klaus Kortüm Der numismatische Fingerabdruck Fallstudien und Vorüberlegungen zum obergermanisch- rätischen Limes Uppsala 2016
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Edited by Hendrik Mäkeler This text may be downloaded for personal research purposes only. Any additional reproduction for other ends, whether in hard copy or electronically, requires the approbation of the author(s) and the Uppsala University Coin Cabinet. urn:nbn:se:uu:diva-278018 © 2016 by Stefan Krmnicek & Klaus Kortüm Uppsala University Coin Cabinet Box 256, SE – 751 05 Uppsala Sweden
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Fallstudien und Vorüberlegungen zum obergermanisch-rätischen Limes —3— Einleitung Im Jahre 2005 verfasste Klaus Vondrovec in den Mitteilungen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft (MÖNG) den wichtigen Artikel „Der numismatische Fingerabdruck“, 1 der sich mit grundlegenden Fragen nach der Genese, Überlieferung und der Interpretation von Fundmünzen auseinandersetze. In dem Aufsatz nahm die Diskussion über das Potential und die Grenzen der wissenschaftlichen Auswertung von Fundmünzen einen breiten Raum ein. Anhand von drei militärisch geprägten Fundplätzen am römischen Donaulimes – Mautern, Walsee und Zwentendorf – veranschaulichte der Autor die großen Herausforderungen in der Fundmünzenauswertung und bei der Wahl von adäquaten Grafiken als Hilfsmittel zur visuellen Darstellung des erfassten Fundmaterials. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es nun, zehn Jahre nach dem Erscheinen der Arbeit von Vondrovec die Thesen neuerlich aufzugreifen, die gängige Praxis der Fundmünzenauswertung der letzten Jahre zu sichten und anhand neuer Fallbeispiele aus dem Bereich des obergermanisch-rätischen Limes neue Impulse für die Bearbeitung von Fundmünzen zu liefern. Fundmünzenbearbeitung Ein Blick auf die aktuelle Praxis der Auswertung von (römischen) Fundmünzen (exemplarisch im deutschsprachigen Raum) hilft, zusätzlich zu den von Vondrovec genannten Aspekten, 2 weitere Grundlagen für die Grenzen der Forschung zu verdeutlichen: 3 als materielle Hinterlassenschaft der Antike treten Münzen in der Regel bei allen archäologischen Bodeneingriffen auf wenn auch quantitativ freilich weit abgeschlagen hinter dem Massenfundgut Keramik. Während jedoch Keramikfunde einer geplanten Ausgrabung 1 Vondrovec 2005. 2 Vondrovec 2005, 177–179: (1) Antike Selektion, (2) Nachantike Selektion, (3) Fundumstände sowie Sorgfalt und Methodik der Fundbergung, (4) Zitierwerke, (5) Kenntnis der Geldgeschichte, (6) Darstellungsmethode. 3 Für eine Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen der Fundmünzenbearbeitung aus Perspektive der österreichischen Forschung mit Schwerpunkt in der statistischen Auswertung, siehe Schachinger 2015.
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Stefan Krmnicek & Klaus Kortüm —4— im Idealfall zeitnah nach dem Auffinden und oft direkt am Ort vom lokal tätigen Grabungs- und Fundbearbeitungsteam erstbestimmt, aber zumindest üblicherweise von den gleichen Personen, die
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  • Summer '14
  • obergermanisch rätischen, Klaus Kortüm, Stefan Krmnicek, Vorüberlegungen zum obergermanisch

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