WPR Ehrig 2 (Folien) - Folie 1 Die Struktur des...

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Folie 1 Bähr, S. 1, 5 Wirtschaftsprivatrecht © J. Ehrig Immer und nur dann, wenn alle Voraussetzungen des Tatbestandes vorliegen, tritt die Rechtsfolge der Norm ein. Beispiel (zu § 823 Abs. 1 BGB): 1. der Körper einer Person verletzt wird, 2. durch eine andere Person, die 3. rechtswidrig und 4. vorsätzlich oder fahrlässig handelt, ist die verletzende Person der anderen zum Schadensersatz verpflichtet. Die Struktur des Rechtssatzes Tatbestand (Voraussetzungen) Rechtsfolge wenn dann
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Folie 2 Bähr, S. 7 Wirtschaftsprivatrecht © J. Ehrig Es gibt verschiedene gesetzgebende Körperschaften: Verordnung Richtlinie Gesetz Rechtsver- ordnung Gesetz Rechtsver- ordnung Satzung Rechtsquellen Geschriebenes Recht Ungeschriebenes Recht EU Bund Bundes- länder Selbst- verwaltung Gewohn- heitsrecht Recht- sprechung?
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Folie 3 Bähr, S. 15, 26 Wirtschaftsprivatrecht © J. Ehrig Prinzip der Gleichordnung Prinzip der Über-/Unterordnung Allgemeines Privatrecht für jedermann Sonderregelungen für Materiell x BGB x ProdHG Prozessual x ZPO Arbeitgeber und –nehmer Kaufleute (HGB) Gesell- schaften Wirtschafts- verwaltungsR Die Einteilung des Rechts und die in der Vorlesung behandelten Rechtsgebiete Recht Zivilrecht Öffentliches Recht Bürgerliches Recht Sonderprivatrecht Strafrecht Arbeits- recht Handels- recht Gesell- schaftsR Verwaltungs- recht Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht Gesellschaftsrecht Hauptstudium
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Folie 4 Wirtschaftsprivatrecht © J. Ehrig Bei der juristischen Falllösung geht es um die Frage, ob eine Person von einer anderen eine bestimmte Leistung beanspruchen kann. Zur Beantwortung der Frage ist zunächst eine Anspruchsgrundlage zu suchen, die als Rechtsfolge die begehrte Leistung (abstrakt umschrieben) vorsieht. Sodann sind die einzelnen Voraussetzungen der Anspruchsgrundlage herauszuarbeiten, um den Sachverhalt nach ihrem Vorliegen zu überprüfen. Folgende Anspruchsgrundlagen sind besonders bedeutsam: Eine Person verlangt von einer anderen Erfüllung eines Vertrages. Die An- spruchsgrundlage ist grund- sätzlich der erste Paragraph der in den §§ 433 bis 808 BGB für die einzelnen Vertragsarten vorgesehenen Abschnitte, z. B. x § 433 BGB (Kaufvertrag) x § 535 BGB (Mietvertrag) Eine Person verlangt von einer anderen die Heraus- gabe eines Gegenstandes: x § 346 BGB (nach Rücktritt vom Vertrag) x § 812 BGB (bei nichtigem Vertrag) x § 985 BGB (Anspruch des Eigentümers) x §§ 546, 604 BGB (Miete oder Leihe) Eine Person verlangt von einer anderen Ausgleich einer Vermögenseinbuße: Vertragsverletzung x §§ 280-283, 311 a BGB x §§ 437, 634, 536 a BGB x §§ 122, 179 BGB (Ersatz des Vertrauensschadens) Rechtswidriges Verhalten x §§ 823, 826, 831 BGB x § 1 ProdHG Wichtige Anspruchsgrundlagen Erfüllung Herausgabe Schadensersatz
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Folie 5 Wirtschaftsprivatrecht © J. Ehrig I. Handelsgesetzbuch § 1 (1) Kaufmann im Sinne dieses Gesetzbuches ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt.
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This note was uploaded on 04/28/2009 for the course HZGZH uihu taught by Professor Juh during the Spring '09 term at University of Hawaii - Hilo.

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