Mikro攌onomik - Vorlesung 3

Mikro攌onomik - Vorlesung 3 - Priv.-Doz. Dr....

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Priv.-Doz. Dr. Detlef Aufderheide Sommersemester 2007 Institut für Anlagen und Systemtechnologien E- ± aufderheide@wiwi.uni-muenster.de Vorlesungsunterlagen Nr. 3 II.3: Der optimale Haushaltsplan Im 1. Abschnitt dieses Kapitels hatten wir mit Hilfe der Bilanz- oder Budgetgeraden die objektiven Tauschmöglichkeiten des Haushaltes betrachtet. Im 2. Abschnitt hatten wir die subjektiven Tauschwünsche des Haushaltes anhand der Indifferenzkurven (Isonutzenkur- ven) einer näheren Betrachtung unterzogen. Jetzt fragen wir uns: Wie finden subjektive Wünsche und objektive Möglichkeiten zusam- men? Die Antwort lautet unter den vereinfachenden Annahmen, die in der Mikroökono- mik Verwendung finden: Der Haushalt passt die Zusammensetzung des von ihm genutz- ten Güterbündels so an die objektiven Gegebenheiten (annahmegemäß: sein Einkommen, Preise bzw. Preisverhältnis der Güter am Markt) an, dass sein Nutzen maximal wird. Anders gesagt: Wir ermitteln in diesem 3. Abschnitt den optimalen Haushaltsplan. Dies geschieht in zwei Schritten: Wir leiten den optimalen Haushaltsplan zunächst geo- metrisch (Teilabschnitt a) und anschließend analytisch (Teilabschnitt b) her. a) Geometrische Bestimmung Der allgemeine Ansatz für die geometrische Lösung dieses Problems der Nutzenmaximie- rung unter Nebenbedingungen lautet: Ermittle die höchstmögliche Indifferenzkurve, die unter Beachtung der Budgetgeraden (= Bilanzgeraden) gerade noch erreichbar ist. In der Budgetgeraden kommt, wie bekannt, die Budgetbeschränkung zum Ausdruck, also der Bereich der verfügbaren Gütermengen und damit sozusagen die objektive Nebenbedin- gung der subjektiven Nutzenmaximierung. Hinweis: Wie Sie sich erinnern, haben wir durch geschickte, für unsere Fragestellungen hinreichend plausible Wahl der Annahmen sichergestellt, dass diese Analyse für zwei Güter im zweidimensionalen Raum stattfinden kann. Wir können also das ‚Nutzengebirge’ von oben betrachten und uns ausschließlich auf den Verlauf seiner ‚Höhenlinien’ (Indifferenz- kurven, Isonutzenkurven) konzentrieren. Wie stellen wir nun fest, wo ‚unserem’ Haushalt die Übereinstimmung der subjektiven Tauschwünsche gemäß Indifferenzkurve mit den objektiven Tauschmöglichkeiten gemäß Budgetgerade auf maximal erreichbarem Nutzenniveau gelingt? Die Strategie lautet: Su- che nach jenem Punkt, in dem eine der Indifferenzkurven gerade die Budgetgerade tan- giert : Dies können wir uns mit Hilfe der folgenden einfachen Überlegung herleiten; dabei
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This note was uploaded on 11/04/2009 for the course VWL VWL taught by Professor Ka during the Spring '06 term at Uni Münster.

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