Mikro攌onomik - Vorlesung 6a

Mikro攌onomik - Vorlesung 6a - Priv-Doz Dr...

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Priv.-Doz. Dr. Detlef Aufderheide Sommersemester 2007 Institut für Anlagen und Systemtechnologien E- ± [email protected] Arbeitsunterlagen Nr. 6a 2.a) Produktion mit einem variablen Input Wir können uns beispielhaft die landwirtschaftliche ‚Produktion’ von Mais vorstellen. Dann ist y beispielsweise die Anzahl geernteter Maiskolben bzw. der geerntete Mais einer be- stimmten Qualität in Kilogramm oder Tonnen. Zur Ernte (die vorangegangen Produktions- schritte vernachlässigen wir der Einfachheit halber) können Erntehelfer (Produktionsfaktor r 1 : Arbeit) und Erntemaschinen eingesetzt werden (Produktionsfaktor r 2 : Kapital), wobei r 1 und r 2 in Arbeits- bzw. Maschinenstunden gerechnet werden können. Betrachten wir zunächst die beiden Schnitte (1) und (2) durch das Ertragsgebirge, so be- deutet dies, dass jeweils 1 Faktor konstant gehalten und nur 1 Faktor variiert wird. Im Fall (1) sei eine Erntemaschine bereits angeschafft worden und Erntehelfer stunden- oder ta- geweise zu verpflichten und zu entlohnen („Tagelöhner“ bzw. Saisonarbeiter), im hier vielleicht etwas weniger plausiblen Fall (2) seien die Erntehelfer fest angestellt, während die landwirtschaftliche Unternehmung die Erntemaschine(n) stunden- oder tageweise an- mieten kann. Wenn wir einen Faktor fix und nur einen variabel setzen, sprechen wir von einer Produkti- on mit partieller Faktorvariation bzw. einer Produktion mit einem variablen Input. (Soviel zur Überschrift dieses Teilabschnittes!) Betrachten wir im Folgenden r 1 als variabel und konzentrieren wir uns also zunächst bei- spielhaft auf Schnitt (1): Variation des Faktors r 1 = Arbeitskraft, die Zahl der Erntemaschi- nen (bzw. Maschinenstunden) ist als fixer Faktor zu betrachten. Bei Variation dieses Inputs variiere die Ausbringungsmenge in der Form, wie sie in Abb.III.1.b für je eine gegebene, unterschiedliche Anzahl bzw. Einsatzstunden der Ernte- maschine(n) 2 r und 2 r wiedergegeben ist.
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