Mikro攌onomik - Vorlesung 9

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Priv.-Doz. Dr. Detlef Aufderheide Sommersemester 2007 Institut für Anlagen und Systemtechnologien E- ± aufderheide@wiwi.uni-muenster.de Arbeitsunterlagen Nr. 9 IV. Märkte und (vollkommener!) Wettbewerb für ein Gut – und ein Blick auf die Institutionen 1. Grundlagen des Konkurrenzgleichgewichts für ein Gut In Kapitel I hatten wir Märkte, ihre Bedeutung zur Bewältigung von Knappheitsproblemen und das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage anhand eines sehr einfachen, fikti- ven Beispiels einleitend diskutiert. Anschließend haben wir Nachfrage (Kapitel II) und An- gebot (Kapitel III) getrennt voneinander einer detaillierten Analyse unterzogen und Nach- frage- und Angebotskurven abgeleitet. Diese Kurven können wir nun zu einer Betrachtung des Marktes, also des simultanen Zusammenspiels von Angebot und Nachfrage, zusam- menführen. Wir tun dies, indem wir in den Kapiteln IV und V die beiden oben diskutierten Spezialfälle betrachten (siehe die kurze Skizze oben in Kap. III, Unterlagen V8). In diesem Kapitel IV behalten wir dabei die bisher getroffenen Annahmen über die Bedeu- tung des einzelnen Akteurs (des einzelnen Nachfragers/Haushalts, des einzelnen Anbie- ters/Unternehmens) bei: Wir betrachten Unternehmungen, die im Vergleich zum Gesamt- markt „klein“ sind und sich deshalb als Mengenanpasser verhalten. Dies – eine Vielzahl von Unternehmungen und Nachfragern – entspricht neben weiteren Annahmen, die wir gleich spezifizieren werden, den Bedingungen des vollkommenen Wettbewerbs (= der vollständigen Konkurrenz). Im folgenden Kapitel V werden wir dann Bedingungen unvoll- kommenen Wettbewerbs betrachten; hier insbesondere den anderen Spezialfall, bei dem nicht eine Vielzahl von Unternehmungen am Markt ist, sonder nur eine einzige, ein Mo- nopolist. Auch dann werden wir für die Nachfrageseite die bisherigen Annahmen beibe- halten (also v. a. die Annahme einer Vielzahl von Nachfragern). Andere Spezialfälle für die Nachfrageseite werden wir leider außer acht lassen müssen, ebenso weitere Spezialfälle für die Angebotsseite. [Diese weiteren Spezialfälle werden na- türlich von der Theorie nicht ignoriert, sondern ganz im Gegenteil sogar intensiv erforscht. Im Studium: Veranstaltungen für Fortgeschrittene, etwa die „Preis- und Markttheorie“, im Hauptstudium für angehende Volkswirte.] Es gibt drei zentrale Merkmale für vollkommenen Wettbewerb (= vollkommene Konkur- renz:
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Mikroökonomik/WI 1: SS 2007 Arbeitsunterlagen zur Vorlesung Seite V9- 2 – Sehr viele Anbieter und Nachfrager – Keine Präferenzen für bestimmte Anbieter oder Nachfrager (räumlich, personell, sach- lich): Die Güter sind homogen. – Vollständige Markttransparenz („Jeder weiß alles“). Daraus ergeben sich diese Folgen: 1. Es gilt das „Gesetz der Unterschiedslosigkeit der Preise“ (Preisabweichungen würden Arbitrage auslösen, die die Unterschiede wieder nivellierten. 1 ) 2. Alle Beteiligten verhalten sich als Mengenanpasser.
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This note was uploaded on 11/04/2009 for the course VWL VWL taught by Professor Ka during the Spring '06 term at Uni Münster.

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