Inf1-Skript5 - 5.1 Grundlegende syntaktische Elemente 58 5...

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Unformatted text preview: 5.1 Grundlegende syntaktische Elemente 58 5 Elementare funktionale Pascal-Programme Das Beschreiben und Entwickeln von maschinensprachlichen Programmen ist außer- ordentlich m¨uhsam und sehr fehleranf¨ allig. ” H¨ ohere“ Programmiersprachen orien- tieren sich daher nicht an den ausf¨uhrenden Maschinen, sondern an den zu l¨ osenden Problemen. Vorteile h¨ oherer Programmiersprachen: • schnellere Entwicklung von Programmen, • weniger Fehler, • bessere Lesbarkeit, • einfachere Portabilit¨ at. Programme, die in einer h¨ oheren Programmiersprache geschrieben sind, k¨ onnen al- lerdings nicht unmittelbar auf einem Rechner ausgef¨uhrt werden. Sie m¨ussen zun¨ achst in Folgen von Maschinenbefehlen ¨ubersetzt werden. Programm in h¨ oherer Programmiersprache Compiler-→ Maschinenbefehle Programmierumgebungen erleichtern die Arbeit des Programmierers erheblich. Dabei werden • Editor, • Compiler und • Debugger (engl. bug: Wanze, K¨ afer) f¨ur die Fehlersuche zu einer Einheit (Programmierumgebung) zusammengefaßt. Pascal wurde zwischen 1968 und 1974 an der ETH Z¨urich unter der Leitung von Niklaus Wirth entwickelt. 1985 erschien das/der ” Pascal User Manual and Report (Third Edition)“ von Jensen/Wirth, das das sogenannte Standard-Pascal beschreibt. In der Vorlesung wird Standard-Pascal vorgestellt werden. Die Syntax werden wir durch Syntaxdiagramme angeben und die Semantik informell beschreiben. 5.1 Grundlegende syntaktische Elemente Zun¨ achst werden einige grundlegende syntaktische Elemente, wie konstante Daten und Bezeichner (Namen f¨ur verschiedene Dinge) etc., eingef¨uhrt. 5.1 Grundlegende syntaktische Elemente 59 Zeichen und Zeichenketten. Ein Buchstabe (letter) ist ein Zeichen aus der Menge { ’a’ , . . . , ’z’ , ’A’ , . . . , ’Z’ } . Eine Ziffer (digit) ist ein Zeichen aus der Menge { ’0’ , . . . , ’9’ } . Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen ergeben die Zeichen (character): Character Sonderzeichen Letter Digit Eine Zeichenkette (string) wird durch ein ’ begonnen und beendet. Zwischen den Begrenzungszeichen d¨urfen alle Zeichen außer dem ’ selbst stehen. Soll das ’ in der Zeichenkette selbst vorkommen, so ist es doppelt zu schreiben. String ’ ’ ’ AnyCharacterExceptSingleQuote ’ Beispiel 5.1 G¨ultige Strings sind: ’ a ’ , ’ ; ’ , ’ 3 ’ , ’ don ’’ t ’ oder ’ This string has 33 characters. ’ Zahlen. Zahlen werden im Programmtext dezimal mit eventuellem Vorzeichen + oder- angegeben. Ganze Zahlen werden durch eine Folge von Ziffern dargestellt und als INTEGER- Zahlen bezeichnet. Zahlen mit Punkt und/oder Exponenten dienen zur Darstellung ” reeller“ Zahlen, man nennt sie daher REAL-Zahlen. Die vorzeichenlose Definition lautet wie folgt: 5.1 Grundlegende syntaktische Elemente 60 UnsignedInteger Digit Man beachte, daß UnsignedNumber sowohl INTEGER- als auch REAL-Zahl sein kann: UnsignedNumber UnsignedInteger . UnsignedInteger E- + UnsignedInteger Beispiel 5.2Beispiel 5....
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