Inf1-Skript10 - 10.1 Modulare Programmierung 125 10...

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Unformatted text preview: 10.1 Modulare Programmierung 125 10 Korrektheit 10.1 Modulare Programmierung Wesentliche Probleme beim Entwickeln von Software sind: • Die zu programmierende Aufgabe ist nicht pr¨ azise genug definiert (formuliert). • Die Anforderungen an die Software ¨ andern sich. • Der tats¨ achliche Aufwand ist h¨ aufig h¨ oher als der kalkulierte. • Die ” fertige“ Software enth¨ alt Fehler (bekannt oder unbekannt). Die bisher kennengelernte Art von Pascal-Programmen (Hauptprogramm und Un- terprogramme) eignet sich gut f¨ur kleinere Aufgabenstellungen. Bei gr¨ oßeren Pro- jekten sind die Grenzen schnell erreicht. Eine L¨ osung bietet die Modularisierung des Projektes. Das Projekt wird in sinnvolle Teile (Module) zerlegt, und diese Module werden m¨ oglichst unabh¨ angig von anderen entwickelt. Ein Modul bietet seinem Benutzer Dienste an. Diese Dienste k¨ onnen Unterprogram- me sowie Konstanten, Datentypen und Variablen sein. Der Benutzer muß nur die sogenannte Schnittstelle kennen. In dieser sind die Konstanten, Typen, Variablen, Funktionen und Prozeduren definiert, die nach außen ” sichtbar“ sind. F¨ur die Unter- programme muß jeweils die Kopfzeile (z.B. PROCEDURE P(...);) als Spezifikation angegeben werden. Ihre Implementierungen sind nach außen nicht sichtbar. In Pascal (nicht Standard-Pascal, da es dieses Konzept damals noch nicht gab) besteht ein Modul aus einem Interface-Teil, einem Implementierungs-Teil und einem Initialisierungs-Teil. Module werden als Units bezeichnet. Unit UnitHead ; InterfacePart ImplementationPart InitializationPart . Der Unit-Kopf (unit head) besteht aus dem Schl¨usselwort UNIT und dem Namen des Moduls. Der Interface-Teil beginnt mit dem Schl¨usselwort INTERFACE und enth¨ alt alle nach außen sichtbaren Deklarationen (Konstanten-, Typ-, Variablen-, Funktions-, Proze- dur-Deklarationen). F¨ur jede Funktion (Prozedur) ist die vollst¨ andige Kopfzeile an- zugeben. 10.1 Modulare Programmierung 126 Der Implementierungsteil beginnt mit dem Schl¨usselwort IMPLEMENTATION und ent- h¨ alt die vollst¨ andigen Funktions- und Prozedurdefinitionen. Zus¨ atzlich k¨ onnen hier weitere lokale Deklarationen von Konstanten, Typen, Variablen, Funktionen und Prozeduren erfolgen....
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