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Speichern die kontinuierlich erfassten messwerte und

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speichern die kontinuierlich erfassten Messwerte und Binärsignale aufgrund eines gerätespezifisch parametrierbaren Ereignisses, z.B. aufgrund eines Störfalles oder einer Be- dienhandlung, ab. Diese Daten werden über die Parametriersoftware DIGSI oder einer höheren DIGSI-Version ausgelesen und als Störschrieb im COMTRADE-Format abgespeichert. SIGRA berechnet aus diesen Daten zusätzliche Größen, z.B. Impedanzen und bietet diese gemeinsam mit den gemessenen Werten zur grafischen Auswertung des Störschriebes an. Die dabei zugrundeliegenden Konventionen werden von allen Geräten der SIPROTEC Reihe eingehalten. SIGRA ist als geräteübergeifendes Analyseprogramm konzipiert, das alle Störschriebe interpretieren kann, die im COMTRADE-Format vorliegen. Dazu ist es erforderlich, z.B. die Art der gelieferten Werte oder die Berech- nungsparameter an die allgemeinen Konventionen und das Zählpfeilsystem von SIGRA anzupassen (siehe Kapitel 6.3). Diese Parametrierung führen Sie in den Dialogen Netzkonfiguration und Signaleigenschaften Analogsi- gnale durch. Details dazu finden Sie in Kapitel 3.10 und Kapitel 5.10. Nachfolgend ist die Behandlung der Messgrößen und die Zählpfeildefinition in Dreileitersystemen dargestellt.
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Berechnungen / Definitionen 6.2 Grundsätze für die Berechnungen von Prozessgrößen 143 SIPROTEC, SIGRA, Handbuch E50417-H1100-C070-B1, Ausgabestand 06.2017 6.2 Grundsätze für die Berechnungen von Prozessgrößen Berechnungen werden in SIGRA immer in Primärgrößen durchgeführt. SIPROTEC-Geräte Die Transformation der Messgrößen ins Primärsystem erfolgt über die Beziehung: Die Nenngrößen der Wandler werden von DIGSI oder einer höheren DIGSI-Version in der COMTRADE-Datei des Störschriebes eingetragen und können damit von SIGRA ausgewertet werden. Im Dialog Signaleigenschaften , Registerkarte Analogsignale können Sie diese Einstellungen überprüfen und ggf. verändern (siehe Kapitel 5.10). Fremdgeräte Wollen Sie Störschriebe von Fremdgeräten auswerten, die die Messgrößen in Sekundärgrößen aufzeichnen, so müssen Sie über die Nenngrößen der Wandler die korrekte Transformation der Größen ins Primärsystem sicherstellen. Diese Parametrierung führen Sie im Dialog Signaleigenschaften Analogsignale durch (siehe Kapitel 5.10). Der Darstellung und Anzeige von berechneten Werten im Sekundär-system liegt immer das Übersetzungs- verhältnis der Hauptstrom- bzw. Hauptspannungswandler zugrunde. Messfenster Werden berechnete Größen über ein Messfenster gebildet, so liegt dieses immer links vom Betrachtungs- zeitpunkt , z.B. der Cursorposition. Das Messfenster hat die Länge einer Periodendauer der Nennfrequenz T N , bei 50 Hz beispielsweise 20 ms. In SIGRA ist ein Algorithmus enthalten, der aufgrund des Vorfehlerfalls die tatsächliche Netzfrequenz des Störschriebes bestimmt. Diese Frequenz wird in der Statuszeile dargestellt und als Basis für die Berechnungen verwendet.
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  • Fall '19
  • Harmonische, Mauszeiger

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