Y asset and liability measurement ansatz aus der ver

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y Asset and Liability Measurement Ansatz (aus der Ver- ä nderung der Bewertung von Bilanzposten der Aktiv- und Passivseite resultierende Gewinne oder Verluste). y Zeitwertbilanzierung anhand von Marktwerten soweit m ö glich gem. » fair value « oder » entity specific value « . y Sofortige Erfassung der Abschlusskosten als Aufwand. y Enth ä lt auch die Anspr ü che der Versicherungsnehmer an den noch nicht realisierten Gewinnen (z.B. durch Ansatz der Kapitalanlagen zu Marktwerten). y Ansatz orientiert sich an versicherungsmathematischer Berechnung und ist tendenziell niedriger, da keine ausdr ü ckliche Beachtung des Vorsichtsprinzips.
Neben den Unterschieden bei den materiellen Ansatz- und Bewertungsvor- schriften verlangen die IAS/IFRS zus ä tzlich sehr umfangreiche Anhangsanga- ben . Auf eine detaillierte Darstellung der Anhangsangaben soll hier aus Gr ü nden der Klarheit und Ü bersichtlichkeit verzichtet werden. Insgesamt betrachtet, f ü hrt die Bilanzierung nach IAS/IFRS zu tendenziell st ä r- keren Gewinnschwankungen zwischen den einzelnen Jahren.Dies liegt unter an- derem daran, dass die Bilanzierung nach HGB am Vorsichtsprinzip orientiert ist. Ein direkter Vergleich zweier Versicherungsunternehmen, von denen eines nach HGB und das andere nach IAS/IFRS bilanziert, ist daher nur eingeschr ä nkt m ö glich. Um die Abschl ü sse vergleichbar zu machen, m ü ssten in einer zus ä tzlichen Ne- benrechnung die Bewertungseffekte der IAS/IFRS Bilanzierung ermittelt und ge- sondert herausgerechnet werden. Eine solche Ü berleitungsrechnung ist aber, basierend lediglich auf den Angaben der externen Rechnungslegung, kaum reali- sierbar. 60
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