Die rolle des moderators die rolle des wissens

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Die Rolle des Moderators Die Rolle des (Wissens-) Vermittlers è Basiert auf unterschiedlichen Lerntheorien Was genau meint die Rolle des Moderators? Als Moderator besteht die Aufgabe insbesondere darin, die anderen Gruppenmitgliedern zu motivieren, ihre Erfahrungen und Ideen zu teilen Wird in konstruktivistischen Lerntheorien eingenommen, nach denen Lernprozesse durch Interaktion und Kommunikation in sozialen Kontexten stattfindet Ziele/Anwendung der Rolle des Moderators? Wird dort genutzt, wo die Rolle des Anleitens nicht ausgefüllt werden z.B. durch fehlende formale Macht Gesundheitsbereich: Menschen sollen durch Interventionsmaßnahmen von nicht- gesundheitsförderlichem Verhalten abgehalten -> akzeptieren jedoch Instruktionsperson nicht als Führungskraft (keine formale Machtbeziehung) -> andere Formen der Einflussnahme nutzen Vorteil: falls es gelingt Leistungen und Kompetenzen einzelner Gruppenmitglieder zu nutzen, hat dies einen positiven Einfluss auf das Verhalten aller Beteiligten Interaktion als Erfolgskonzept -> Hochschule Bildung von Kleingruppen notwendig Was genau meint die Rolle des Vermittlers? Wird in der sozialen Lerntheorie von Bandura beschrieben, nach der Individuen von anderen lernen, überwiegend durch Beobachtung und Nachahmung
Gruppenorientierte Lernformen Wo Anwendung? Insbesondere im didaktischen Kontext Voraussetzungen um positive Vorteile aus einer gruppenorientierten Lernform zu ziehen Sorgfältige Vorbereitung durch die Lehrperson - Vorbereitung der Lernenden für Arbeit in der Gruppe - Gruppenaufteilung - Strukturierung der Aufgaben und Begleitung -> Beeinflussung der Interaktion in den Kleingruppen und in Gesamtgruppe - Bloße Ankündigung einer Gruppenarbeit + Verteilen der Aufgaben durch Lehrenden reicht nicht aus um Lernprozesse anzustoßen Eigenschaften/Verhalten der Lernenden spielen große Rolle bei erfolgreicher Durchführung der Gruppenarbeit - Qualität der Diskussion der Lernenden - Austausch von Informationen und Unterstützung - Produktiver Umgang mit Ideen - Inwiefern Lernende Unterschiede in den Ansichten ihrer Gruppenmitglieder wahrnehmen und davon profitieren Erfolgsfaktoren als Teilnehmende (!) Interaktion -> Lerneffekt Aus Elaborationsperspektive: Durch eine gruppenorientierte Lernform entstehen Interaktionen zwischen den Teilnehmern. Diese sind sehr wichtig für eine kognitive Strukturierung und Verfestigung von Inhalten, dem Klären offener Fragen, Bilden von Verbindungen zu bisherigen Lerninteraktionen, der Gewinnung neuer Erkenntnisse und dem Entwickeln neuer Perspektiven Auseinandersetzung mit den Fragen anderer Lernender führt zur Bildung eigener neuer mentaler Konzepte auf Basis kognitiver Konflikte, welcher sehr wichtig sind, um höhere Ebenen des Verständnisses zu erreichen - Kognitive Konflikte: Wissenslücken, Differenzen zu den Auffassungen anderen, Fragen, die man nicht beantworten kann Verteidigung der eigenen Sichtweise führt dazu, dass sich diese elaborierte Sichtweise festigt oder ganz praktisch weitere Informationen eingeholt werden müssen Problemlösung Erklären des eigenen Wissens und Verteidigung des eigenen Standpunkts. Dies führt nicht nur zu

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